Helden des Alltags - Gewinner stehen fest

Sie haben gewählt und die Gewinnerin der A-ROSA Flusskreuzfahrt steht fest!

Wir bedanken uns herzlich für die Teilnahme und Abstimmung bei unserer Aktion "Helden des Alltags". Uns haben viele spannende Geschichten erreicht und in den letzten Wochen konnten Sie über die Gewinnerin entscheiden.
Hier sind die Platzierungen:

  1. Platz: Bianca Schulz
  2. Platz: Annelies Burau
  3. Platz: Karin Weslovski

Wir gratulieren allen drei Damen von ganzem Herzen für Ihr Engagement und die stetige Zuversicht. Sie alle haben mit Ihrem Einsatz Großes bewirkt. 

Frau Schulz hat sich bei der Übergabe des Gutscheins über eine 5-tägige Flusskreuzfahrt mit A-ROSA sehr gefreut und wir sind gespannt für welche Reise sie sich entscheiden wird. 

Frau Burau erhält einen Gutschein über 200,- € von CB Mode und kann nach herzenslust Shoppen gehen. Wenn Sie auch Lust haben bei CB Mode online zu stöbern, dann klicken Sie hier.

Die Überraschung geht an Frau Weslovski. 

Lesen Sie hier noch einmal die Heldentaten der drei Damen: 

Heldin Bianca Schulz:
„Mir viel ganz spontan meine Schwester ein. Sie ist absolut meine persönliche Heldin. Unsere Eltern sind Ende Februar trotz Grippeimpfung an einer Influenza A erkrankt und lagen beide drei Wochen im Krankenhaus. Davon 14 Tage auf der Intensivstation mit Lungenentzündung und Sepsis. Zum Glück haben Sie diesen schweren Kampf gewonnen und sind auf dem Weg der Besserung. Meine Schwester hat sich die ganze Zeit trotz aller Sorgen so unglaublich gekümmert und fährt bis jetzt einmal die Woche für sie einkaufen damit sie zu Corona Zeiten nicht los müssen. Sie kümmert sich dort um Haus und Garten,  unterstützt mich mit meinen Pferden nachdem ihr Pferd vor kurzem verstorben ist. Sie ist immer für mich da und gerade jetzt wo ich meine Hochzeit verschieben musste stand sie mir immer zur Seite. Sie ist einfach die Weltbeste Schwester die man sich nur vorstellen kann. Nur leider vergisst sie neben der Arbeit und ihrer Fürsorge anderen gegenüber auch mal an sich zu denken. Ich würde ihr nach dieser anstrengenden Zeit so sehr eine Auszeit für sich selbst wünschen. Sie hätte es so verdient.“
Eingesendet von der Schwester Claudia Schulz

Heldin Annelies Burau:
„Annelies Burau hat seit Beginn der Corona-Krise in liebevoller Handarbeit unentgeltlich zahllose Mund-Nasen-Schutz-Masken genäht und diese der Philippus-Kirche zur weiteren Verteilung geschenkt. Mit zahllos meinen wir, sie wurden nie gezählt, es sind aber sicher inzwischen mehr als zweihundert. Die dafür eingenommenen Spenden gehen ungekürzt an die Gemeindearbeit der Kirche. Die freiwillige Feuerwehr Klausdorf und ebenso der kirchliche Kindergarten wurden darauf aufmerksam und baten um Masken für ihre Mitarbeiter, auch diese hat Annelies Burau gern und ehrenamtlich genäht. Dabei ließ sie sich weder durch plötzliche technische Macken der Nähmaschine aufhalten noch durch ausgehendes Rohmaterial, eine extra große Rolle mit Gummiband wurde von der Tochter einer Freundin in Neumünster auf dem Wochenmarkt besorgt und geliefert, als die Nähmaschine nicht mehr wollte, arbeitete sie sich in das komplett unterschiedliche Modell ihrer Schwiegertochter ein, damit die Produktion nicht pausieren musste, und parallel ließ ihr Sohn die Nähmaschine beim Fachmann in Kiel reparieren. Unermüdlich sucht sie hübsche Stoffe für unterschiedliche Geschmäcker und Kleidungsstile mit passenden Bändern aus und näht weiter, solange Bedarf besteht.“
Eingesendet von der Schwiegertochter Birte Burau.

Heldin Karin Weslovski:
„Ich war auf der Insel Teneriffa und mein Rückflug sollte am 17. März 2020 stattfinden. Ich konnte mich mit meinem Handy noch einchecken und fuhr gut gelaunt zum Flughafen TFS. Mein Flug sollte 12.40 Uhr von Teneriffa nach Lissabon und von Lissabon nach Hamburg mit der Portugal-Airline (TP) stattfinden. Am Flughafen fand ich chaotische Verhältnisse vor. Menschen über Menschen, kein Ansprechpartner zu finden, keine Information, alle Läden, überhaupt alles dicht. Ein paar Ordnungshüter, völlig überfordert und nur spanisch sprechend, schüttelten nur den Kopf, wenn ich mich erkundigen wollte. Nun stand ich da, mit Koffer, Rucksack, warme Sachen für Deutschland auf dem Arm. Nach Stunden fingen die jungen Leute an (ich bin bereits 80 Jahre alt), sich an den Rändern des Flughafens auf dem Fußboden für die Nacht ein Plätzchen zu reservieren. Die Hotels hatten meist geschlossen und andere nahmen niemanden mehr auf. Ich war wirklich verzweifelt.
Frau Karin Weslovski aus Kiel hörte über Umwege von der Situation und rief mich nicht nur an, sondern bot mir in ihrem kleinen Appartement auf Teneriffa eine Unterkunft an. Sie hörte von der aktuellen Situation und wollte spontan helfen, ohne lange und viel zu fragen. Wenn man sich einige Zeit in Teneriffa aufhält, bekommt man Kontakt zu deutschen Landsleuten, so lernten wir uns kennen. Frau Weslovski ist grundsätzlich sehr sozial eingestellt, so hilft sie auch ehrenamtlich bei der Kirche und bearbeitet mit anderen, internationalen Menschen, den Kirchengarten. Am 17.März wurde sie zu meiner Retterin und Heldin in der Not und ich möchte Ihr „Danke“ sagen.“
Eingesendet von der guten Freundin Milda Tauchert.

 


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