Andalusien per Mietwagen

Erstellt von Stefanie Köhler || Reisebericht Europa 

Eine entspannte Rundreise zu den schönsten Orten Andalusiens (09/2025)

Meine Reise durch Andalusien begann mit großer Vorfreude. Ich wollte den Süden von Spanien nicht nur an einem Ort erleben, sondern möglichst viele verschiedene Städte und Landschaften entdecken. Deshalb entschied ich mich für eine Rundreise mit dem Mietwagen. So konnte ich flexibel unterwegs sein und spontan anhalten, wann immer mir eine schöne Landschaft oder ein interessanter Ort begegnete.

Aber erst einmal habe ich die Reise ganz entspannt mit dem Strandurlaub begonnen. An der wunderschönen Playa de Barossa habe ich die ersten 7 Tage verbracht. Novo Sancti Petri ist ein typisch spanischer Strandort, mit Bars, Restaurants und kleinen Geschäften. Die Landschaft an der Costa de la Luz hat mir sehr gut gefallen. Die Strände sind breit, das Meer ist wild und der Atlantikwind sorgt für eine frische Brise.
Von dort aus habe ich einen Tagesausflug nach Gibraltar gemacht. Schon von weitem konnte ich den berühmten Rock of Gibraltar sehen. Zu Fuß ging es über die Landebahn des Flughafens, um plötzlich auf einem „anderen Kontinent“ zu sein. Die britische Atmosphäre hat mich sofort eingefangen, aber aufgrund eines Inselweiten Stromausfalls war fast alles geschlossen und ich bin nach 2 Stunden auch wieder nach Spanien spaziert.
In Tarifa, dem windumtosten Südzipfel von Spanien habe ich auch einen kurzen Halt gemacht. Es war fast unmöglich sich auf den Füssen zu halten, die Windsurfer, Wellenreiter und Kitesurfer hatten allerdings Ihren Spaß.

Sevilla:

Sevilla, der perfekte Start für meine kleine Rundreise. Schon beim ersten Spaziergang durch die Stadt war ich beeindruckt von der besonderen Atmosphäre. Die engen Gassen, die vielen Orangenbäume und die historischen Gebäude gaben mir sofort das Gefühl, mitten in der Geschichte Andalusiens zu stehen. Besonders beeindruckt hat mich die riesige Kathedrale von Sevilla. Sie gehört zu den größten Kirchen der Welt. Direkt daneben steht der berühmte Turm La Giralda. Ich bin hinaufgegangen und hatte von oben einen fantastischen Blick über die ganze Stadt.
Ein Tipp von mir: Mit einem der vielen Leihfahrräder sind die Strecken schnell gefahren und durch die vielen Studenten in der Stadt, gibt es sehr viele Leihstationen in der Stadt.
Ein weiteres Highlight war der wunderschöne Real Alcázar von Sevilla. Die vielen Verzierungen, Innenhöfe und Gärten wirkten fast wie aus einem Märchen. Am Abend schlenderte ich durch das Viertel Barrio de Santa Cruz und probierte in kleinen Bars verschiedene Tapas.

Córdoba:

Dann fuhr ich nach Córdoba. Die Fahrt führte durch eine typische andalusische Landschaft mit vielen Olivenhainen. Das absolute Highlight der Stadt war für mich die berühmte Mezquita-Catedral de Córdoba. Als ich das Gebäude betrat, war ich überwältigt. Die vielen rot-weißen Bögen im Inneren wirken fast wie ein endloser Säulenwald. Die Altstadt ist bezaubernd und an jeder Ecke gibt es gemütliche Tapasbars oder auch kleine lokale Geschäfte.

Arcos de la Frontera:

Das berühmteste der „weißen Dörfer“ Arcos de la Frontera durfte natürlich nicht fehlen auf meiner Route. Auch hier bin ich begeistert von der Altstadt die auf einem hohen Felsen liegt. Kleine Gassen laden auch hier zum Bummeln und schlendern ein.

Cádiz:

Zum Abschluss meiner Reise fuhr ich nach Cádiz. Die Stadt liegt auf einer schmalen Halbinsel und ist fast vollständig vom Meer umgeben. Besonders gefallen hat mir der Strand Playa de la Caleta, der direkt neben der Altstadt liegt. Ich spazierte auch auf den Aussichtsturm Torre Tavira, von dem man einen tollen Blick über die Stadt und den Atlantik hat.

Fazit

Die Reise mit dem Mietwagen durch Andalusien war für mich ein unvergessliches Erlebnis. Ich konnte beeindruckende Städte wie Sevilla und Córdoba entdecken, den besonderen Ort Gibraltar besuchen und die wunderschönen Strände der Costa de la Luz genießen.
Durch den Mietwagen war ich sehr flexibel und konnte die Region in meinem eigenen Tempo erkunden. Andalusien hat mich mit seiner Geschichte, seiner Landschaft und seiner entspannten Lebensart wirklich begeistert.

Ihre und Eure Stefanie Köhler

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